Die Qualität des EVA-Pads ist nicht mehr so gut wie früher.
Gestern erhielt ich eine Nachricht von meinem Kunden; er schickte mir ein Foto von einem kaputten, blasenbildenden und verblassten EVA-Pad auf seinem Big Team SUP.

Das Team SUP, das wir ihm am 30.03.2023 verkauft haben, ist also nicht älter als drei Jahre. Das Board selbst ist noch in gutem Zustand, aber das EVA-Deckpad ist komplett kaputt. Er hat mich gebeten, ein neues EVA-Pad zu kaufen und es ihm zusammen mit seinen anderen Artikeln zu schicken. Er plant, das neue EVA-Pad selbst einzubauen.
Es ist mir sehr peinlich, denn wir hätten nie gedacht, dass die EVA-Matte in so kurzer Zeit kaputtgehen könnte. Auch wenn der Kunde einen Verleih betreibt und die Boards häufig im Freien benutzt, ist das keine Entschuldigung.
Als Hersteller von Stand-Up-Paddle-Boards beziehen wir unsere EVA-Pads von einem spezialisierten Hersteller, der seine Rohstoffe von Zulieferern bezieht. Seit meinem Einstieg in die Branche im Jahr 2018 haben wir nur selten Reklamationen bezüglich der Qualität unserer EVA-Pads erhalten. Mittlerweile, im Jahr 2026, sind die Fabrikpreise stetig gesunken; bei einer Bestellung von 1000 Stück kann der Stückpreis nur noch 60–70 US-Dollar pro Set betragen.
Der harte Wettbewerb drückt die Preise immer weiter, sodass den Anbietern keine andere Wahl bleibt, als Kosten zu senken. EVA-Pads sind dabei das einfachste Bauteil, bei dem sich Kosten einsparen lassen, da Probleme nicht sofort erkennbar sind. Schwierigkeiten wie Ausbleichen, vorzeitige Alterung, Blasenbildung und Beschädigungen zeigen sich erst nach längerem Gebrauch.